10 unterhaltsame Kennenlernspiele für Studierende zur Förderung des Campuslebens

Die ersten Wochen an der Hochschule können herausfordernd sein. Viele Erstsemester fühlen sich unsicher und kennen kaum jemanden im Raum. Ob während der Orientierungswoche oder am ersten Vorlesungstag – die Stimmung ist oft zurückhaltend und still. Hier kommen Kennenlernspiele ins Spiel: Sie sind mehr als nur Spiele, sie sind gezielte Methoden, um Gespräche anzuregen, soziale Kontakte zu knüpfen und ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen.

Um eine positive und einladende Atmosphäre zu schaffen, sollten Lehrende und Orientierungsteams auf eine Auswahl an unterhaltsamen Aktivitäten zurückgreifen können. Ziel ist es, Studierende zu ermutigen, sich wohlzufühlen, aktiv teilzunehmen und sich auszutauschen. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von 10 unterhaltsamen Kennenlernspielen für Studierende, die sich sowohl im Präsenzunterricht als auch in Online-Seminaren bewährt haben.

Warum sind Kennenlernspiele an Hochschulen wichtig?

Bevor wir zu den Spielen kommen, ist es wichtig, den Hintergrund dieser Übungen zu verstehen. Die Studierendenbindung steht in direktem Zusammenhang mit dem akademischen Erfolg und der Studienerfolgsquote. Wenn sich Studierende mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie der Hochschule verbunden fühlen, steigt ihre Motivation und ihr Durchhaltevermögen.

Ein gut gewähltes Kennenlernspiel baut Hemmschwellen ab. Es hilft Studierenden, vom passiven Zuhörer zum aktiven Mitwirkenden zu werden. Indem der Druck reduziert und der Fokus auf Spaß gelegt wird, entsteht ein sicherer Raum, in dem sich jede Person mit ihrer Persönlichkeit zeigen kann. Das schafft eine positive Grundstimmung für den weiteren Verlauf des Semesters und fördert Zusammenarbeit sowie offene Kommunikation.

Die 10 besten Kennenlernspiele für Studierende

Hier sind zehn bewährte Kennenlernaktivitäten, die Studierende ins Gespräch bringen und persönliche Verbindungen schaffen.

1. Zwei Wahrheiten und eine Lüge

Dieses klassische Spiel benötigt keine Materialien und eignet sich ideal für kleine Gruppen. Teilen Sie die Studierenden in kleine Kreise auf. Jede Person bereitet drei Aussagen über sich vor: zwei Wahrheiten und eine Lüge. Die Gruppe muss erraten, welche Aussage falsch ist. Diese Übung fördert aktives Zuhören und offenbart spannende Details über die Kommilitoninnen und Kommilitonen, etwa eine besondere Kindheitserinnerung oder ein verborgenes Talent.

2. Campus-Schnitzeljagd

Perfekt für die Orientierungswoche: Eine Schnitzeljagd bringt Bewegung und hilft, den Campus besser kennenzulernen. Erstellen Sie eine Liste mit Orten oder Gegenständen (z. B. Bibliothek, Maskottchen-Statue, ein bestimmtes Café). Bildung Sie Teams und setzen Sie ein Zeitlimit. Die Teams müssen an jedem Ort ein Foto machen, um den Fund zu beweisen. Das stärkt den Teamgeist und erleichtert die Orientierung im neuen Umfeld.

3. Der Strandball-Wurf

Besorgen Sie einen großen aufblasbaren Strandball und schreiben Sie verschiedene Kennenlernfragen auf die einzelnen Segmente. Die Fragen können von „Was ist dein Lieblingsfilm?“ bis zu „Wo siehst du dich in fünf Jahren?“ reichen. Der Ball wird im Raum geworfen, und wer ihn fängt, beantwortet die Frage, die unter seinem linken Daumen liegt. Diese Aktivität bringt Bewegung ins Spiel und sorgt für eine lebendige Atmosphäre.

4. Menschliches Bingo

Erstellen Sie eine Bingo-Karte mit verschiedenen Eigenschaften in den Feldern (z. B. „War schon in Europa“, „Spielt ein Musikinstrument“, „Mag scharfes Essen“). Die Studierenden gehen herum und suchen Personen, die zu den Beschreibungen passen, um sich deren Unterschrift zu holen. Wer zuerst eine Reihe voll hat, gewinnt. Das fördert schnelle und vielfältige Interaktionen.

5. Das Szenario der einsamen Insel

Bitten Sie die Studierenden, sich in Gruppen zusammenzufinden und stellen Sie ihnen folgendes Szenario vor: Sie sind auf einer einsamen Insel gestrandet und dürfen nur drei Gegenstände mitnehmen. Die Gruppe muss sich auf diese drei Dinge einigen. Diese Übung fördert kritisches Denken und Verhandlungsgeschick und zeigt, welche Prioritäten die Studierenden setzen.

6. Die „Ein-Wort“-Geschichte

Um die Kreativität anzuregen, bauen die Teilnehmenden gemeinsam eine Geschichte auf, indem jeder reihum jeweils nur ein Wort hinzufügt. Das Ergebnis ist meist sehr lustig und lockert die Stimmung auf.

7. Gemeinsame Gemeinsamkeiten

Paare von Studierenden, die sich noch nicht kennen, haben zwei Minuten Zeit, um drei Dinge zu finden, die sie gemeinsam haben – abgesehen von offensichtlichen Fakten wie „Wir sind Studierende“. Das können gemeinsame Hobbys, Abneigungen oder ähnliche familiäre Hintergründe sein. Diese Übung schafft schnell einprägsame Verbindungen.

8. Die Bucket-List teilen

Die Studierenden schreiben einen Punkt von ihrer Bucket-List auf einen Zettel oder eine digitale Notiz. Diese werden an einer Wand oder auf einem virtuellen Board gesammelt und gemeinsam gelesen. So werden gemeinsame Ziele und Träume sichtbar, die den Austausch fördern.

9. „Wer bin ich?“ (Berühmte Persönlichkeiten)

Kleben Sie jedem Studierenden den Namen einer berühmten Person oder Figur auf den Rücken. Die Teilnehmenden laufen herum und stellen Ja-/Nein-Fragen, um herauszufinden, wer sie sind. Diese Aktivität bringt Bewegung ins Spiel und lockert die Atmosphäre durch Lachen und Neugier.

10. Emoji-Check-in (für Online-Seminare geeignet)

In virtuellen Kursen können Studierende ein Emoji im Chat posten, das ihre aktuelle Stimmung oder Reaktion auf ein Thema ausdrückt. Das ist eine schnelle, unkomplizierte Möglichkeit, die Stimmung im Raum einzufangen und die Teilnahme zu fördern, ohne dass alle gleichzeitig sprechen müssen.

Tipps für eine erfolgreiche Durchführung

Damit Ihre Kennenlernspiele gut funktionieren, beachten Sie folgende Hinweise:

  • Locker bleiben: Vermeiden Sie zu persönliche oder kontroverse Fragen. Setzen Sie auf unterhaltsame Themen wie Hobbys, Essen oder Unterhaltung.
  • Zeit im Blick behalten: Legen Sie klare Zeitlimits fest, damit die Aktivitäten nicht zu viel Lernzeit beanspruchen.
  • An das Setting anpassen: Nutzen Sie bei Online-Lehre Breakout-Räume, Google-Formulare oder Diskussionsforen, um Interaktion zu ermöglichen.
  • Inklusivität sicherstellen: Achten Sie darauf, dass alle Teilnehmenden, unabhängig von körperlichen Fähigkeiten oder kulturellem Hintergrund, mitmachen können.
  • Mitmachen: Lehrende und Orientierungsteams sollten selbst aktiv teilnehmen, um eine entspannte und menschliche Atmosphäre zu schaffen.

Ein nachhaltiges Gemeinschaftsgefühl schaffen

Obwohl Kennenlernspiele einen guten Einstieg bieten, erfordert der Aufbau eines echten Wir-Gefühls kontinuierliche Anstrengungen. Hochschulen sollten digitale Plattformen bereitstellen, die Studierende auch nach der ersten Begegnung vernetzen.

Eine Campus-App wie die von Edusign ermöglicht es Studierenden, Gruppen beizutreten, Veranstaltungen zu finden und die während der Orientierung begonnenen Gespräche fortzusetzen. Durch die Integration solcher sozialen Werkzeuge in den Alltag entstehen aus kurzen Begegnungen dauerhafte Freundschaften.

FAZIT

Der Einsatz von unterhaltsamen Kennenlernspielen ist eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, um Studierende zu motivieren, sich zu vernetzen und aktiv am Studienalltag teilzunehmen. Schon ein kleiner Zeitaufwand für diese Aktivitäten schafft eine unterstützende Gemeinschaft, die das gesamte Hochschulerlebnis bereichert. Ob durch ein menschliches Knotenspiel oder eine digitale Umfrage – das Ziel bleibt dasselbe: Jede Person soll sich gesehen, gehört und als Teil des Teams fühlen.

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